Bataillonseinsatztraining „EXPEDIO“

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Zu Beginn der letzten WK-Woche haben die Kompanien des traditionsreichen Gebirgsschützenbataillons 6 ihre Einsatzverfahren im Verbund trainiert. Nebst einer Truppenverschiebung nach Winterthur, standen der Bezug und mehrtägige Betrieb eines Bataillonsbereitschaftsraums, sowie das infanteristische Handwerk im Fokus.

Mit dem Bataillonseinsatztraining „EXPEDIO“ hat für die rund 600 Milizangehörigen des «Schütze Sächsi» eine umfassende Abschlussübung stattgefunden. Hierfür wurden vom 8. bis 10. Juli 2018 vier Kompanien und der gesamte Bataillonsstab von der Ostschweiz aus nach Winterthur verlegt. «Es ist aussergewöhnlich, dass ein gesamtes Infanteriebataillon zu Trainingszwecken einen zentralen Bereitschaftsraum in einer Schweizer Grosstadt bezieht und betreibt», so der Bataillonskommandant Oberstleutnant im Generalstab David Thalmann. Möglich war das logistisch anspruchsvolle Eigentraining dank der Unterstützung der Maschinenfabrik Rieter AG und einer minutiösen Planung. Parallel zum laufenden Werksbetrieb beheimatete der Winterthurer Industriekonzern während zweier Tage ebenso das Gebirgsschützenbataillon 6 auf seinem Areal in Winterthur-Töss. Nebst Unterbringung des Bataillonsmaterials und aller Fahrzeugkonvois, wurde auch die gesamte Truppe in einer rund 8’000 Quadratmeter grossen Werkhalle einquartiert. Sogar die Verpflegung der Wehrmänner konnte ab Hallenstandort sichergestellt werden. Und zwar mittels sogenanntem MVS – einem mobilen Verpflegungssystem der Armee – das eigens vor Ort aufgebaut und im Schichtbetrieb durch die Küchenteams der Gebirgsschützenkompanien betrieben wurde.

Flexibles und dynamisches Infanteriebataillon

Zu den Kernfähigkeiten des modernen Infanterieverbands, das u. a. über gepanzerte Mannschaftstransportfahrzeuge (GMTF) und Radschützenpanzer (PIRANHA) verfügt, zählen Unterstützungs- und Sicherungseinsätze zu Gunsten der zivilen Behörden. Ebenso ist das Gebirgsschützenbataillon 6 beispielsweise in der Lage, Schutzaufgaben für grössere Objekte zu übernehmen oder grössere Geländekammern zu überwachen. Ab Standort Winterthur wurden, im Rahmen möglicher Einsatzszenarien, zum Beispiel auch die Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr Rieter, taktische Lufttransporte mit Armeehelikoptern sowie mobile Betankungsübungen trainiert. Ab dem temporären Kommandoposten in Winterthur-Töss konnte ausserdem eine koordinierte Hauptaktion geführt werden, die auf dem rund 50 Kilometer entfernten Truppenübungsplatz Bernhardzell (SG) stattfand.

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